29. September 2016 Ute Seper

Health Professionals: WEITER bilden, WEITER denken, WEITER kommen

Es gibt vielfältige Gründe, warum sich Health Professionals für eine akademische Weiterbildung im Bereich Gesundheit entscheiden. Einige streben ein vertiefendes berufsspezifisches Wissen mit wissenschaftlicher Fundierung an, andere wünschen sich breitere Kenntnisse im Bereich Business Administration sowie im Einsatz von Management Tools.

Eine Höherqualifizierung steht oftmals in Verbindung mit einem Karrieresprung. Der Aufstieg wird mit Prestige, Anerkennung und Bestätigung im jeweiligen Berufsstand der nicht nichtärztlichen Gesundheitsberufe assoziiert.

Fakt ist, Bildung ist und bleibt für jeden Einzelnen sowie für die Gesellschaft ein zentrales Thema. Es vollzieht sich gegenwärtig ein Wandel von der Arbeitsgesellschaft hin zu Wissensgesellschaft.

Konkret: WIR sind die Wissensgesellschaft im WANDEL

Neben digitalen Veränderungen ist auch der demografische Wandel im Kontext Gesundheit zu nennen. Nicht nur der Umfang und Struktur der Bevölkerung werden sich verändern, sondern auch die Akteure im Gesundheitssystem befindlich.

Die Prognose lautet: Fachkräftemangel im Gesundheitswesen

Die „Babyboomer-Generation“, die heute den Großteil der Beschäftigten ausmacht, geht in den nächsten Jahren in Pension und generell weniger Berufseinsteiger rücken nach. Krankenhäuser, Rehab-Zentren und sonstige Gesundheitsreinrichtungen haben sich also auf die Folgegenerationen einzustellen hinsichtlich Rekrutierung und Gestaltung interessanter Onboarding-Prozesse.

Generationen Y & Z stellen Anforderungen

Sie wünschen sich attraktive Arbeitsplätze und flexible Arbeitszeitmodelle. Das Streben nach einer „Work-Life- Balance“ (Ausgewogenheit zw. Arbeits- und Privatleben) fusioniert mit der Forderung nach „Arbeitszeitsouveränität“ (sichere & faire Arbeit).

Ständig in Weiterbildung zu sein als „IT-Peace“ der Folgegeneration

Die Bereitschaft zur Weiterbildung insbesondere bei Health Professsionals aktueller denn je! Neue Handlungsoptionen und Gestaltungschancen zur akademischen Weiterbildung für Nutzer und Nutzerinnen aus dem gehobenen medizinisch-technischen eröffnen sich durch veränderte gesetzliche Rahmenbedingungen, Digitalisierung und sich wandelnde Arbeitsverhältnisse. Flexible, berufsbegleitende Lernarrangements werden von Health Professionals verlangt! Gewandelte Werte und Ansprüche an die Bildungs- und Arbeitswelt verändern die Wirklichkeit. Insofern gilt es I) mehr Transparenz in den akademischen Weiterbildungen und daraus resultierenden Erträgen zu schaffen (z.B.: veränderte Löhne, Image, Beschäftigungschancen, ect.), II) Förderung der individuellen Flexibilität der akademischen Lehrgangsprogramme sowie III) die Schaffung von alternativen Finanzierungsmöglichkeiten.

Der Schlüssel (KEY) lautet: „Weiterbilden“ und „Weiterdenken“, um beruflich „Weiterzukommen“!

In diesem Sinne „Keep Educating Yourself“!
Dr. scient. med. Ute Seper


Nähere Informationen zu Weiterbildungslehrgängen u.a. auch für den Bereich Gesundheit finden Sie
unter: http://aim.ac.at/masterprogramme/uebersicht-masterprogramme/

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