12. November 2017 Nadine Buzanich

Stimmen zum Studium: Interview mit Absolvent Herr Bayerl, MBA

Macht es Sinn Zeit und Geld in seine Aus- und Weiterbildung zu investieren? Eine gute Frage, zu der jeder eine Meinung hat. Zweifelsohne gibt es viele gute Gründe, die dafür sprechen. So ist Weiterbildung für alle wichtig, die sich beruflich und in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln möchten. Ein Masterlehrgang kann zum Beispiel der richtige Weg sein, um bereits verfügbares Grundwissen wieder aufzufrischen und sich neue Fähigkeiten anzueignen.

Im September haben wir mit Herrn Helmut Bayerl, MBA über seine persönlichen Beweggründe, ein Studium aufzunehmen, gesprochen.

Foto © Foto Tschank

Herr Bayerl, MBA – BUWOG AG, Abteilungsleiter der kaufmännischen und technischen Immobilienverwaltung | Foto © Foto Tschank

Lieber Herr Bayerl,

vielen Dank, dass Sie sich Zeit für uns nehmen. Nachdem Sie 2015 den Diplomlehrgang „Immobilienmanagement“ am AIM absolviert haben, folgte gleich im Anschluss das Studium „MBA General Management Executive“ mit dem Schwerpunkt „Unternehmensführung“. Was hat Sie konkret dazu bewogen zu studieren?
Zum einem war es mir ein persönliches Anliegen neben meinen fachlich spezifischen Vorkenntnissen ein Masterstudium in der Fachvertiefung „Unternehmensführung“ zu absolvieren, um weitere wichtige Skills als Führungskraft aufzufrischen und auch Neues wissenschaftlich zu erarbeiten. Zum anderen sollte diese Ausbildung meinen doch fachlich einschlägigen Ausbildungszweig in der Immobilienwirtschaft um einen wesentlichen wichtigen Teil mit anerkanntem Nachweis abrunden.

War es – rückblickend betrachtet – die richtige Entscheidung?
Resümierend war es für mich jedenfalls die absolut richtige Entscheidung. Die Ausbildung ist fundiert und anerkannt, ermöglichte neben dem theoretischen Wissen, einen persönlichen praktischen Nutzen.

Welches Ziel haben Sie sich zu Beginn des Studiums gesetzt?
Mein Hauptziel war es das Studium neben Familie und Beruf positiv abzuschließen. Zu Beginn habe ich wieder das Lernen erlernen müssen. Jedes Modul stellte für mich ein Teilziel dar. Zuerst habe ich mir einen Überblick des jeweiligen Moduls geschaffen und mir einen Lernplan erstellt. Die in den Quellen angeführten Fachbücher habe ich mir dazu organisiert, sie waren eine wichtige Hilfestellung zur Vertiefung. Mein Fokus war es kontinuierlich Kapitel für Kapitel zu lesen, sinnerfassend zu erarbeiten und es neben dem wissenschaftlich Theoretischen auch meinen persönlichen Vorteil daraus für meine berufliche Praxis zu realisieren.

Ließ sich das Studium mit Ihren beruflichen/privaten Verpflichtungen reibungslos vereinbaren?
Bevor man inskribiert, sollte das gemeinsam mit Familie und im Arbeitsumfeld abgestimmt werden. Die Zeit des Studiums ist sehr intensiv, und ist auf Dauer der Ausbildung für Freizeitaktivitäten wenig über. Ein treffendes Zitat von Louis Armstrong dazu: „Tue nie etwas halb, sonst verlierst du mehr, als du je wieder einholen kannst.“ Also reibungslos würde ich daher nicht sagen. Da ich sowohl beruflich als auch privat sehr ausgelastet war, musste ich wochentags am Abend und vor allem die gesamten Wochenenden zum Studieren heranziehen. Meine Urlaube habe ich fast ausschließlich dazu verwendet. Es braucht neben dem eigenen Willen, Selbstorganisation, Selbstdisziplin und Konsequenz. Die Skripten und Vorträge per Video sind übersichtlich und klar. Mir hat sehr der modulare Aufbau geholfen, da die Konzentration immer voll auf einem Thema lag. Dir Vorteile des Fernstudiums sind die freie Zeiteinteilung und die Möglichkeit von zu Hause aus via Secure Cam Prüfungen abzulegen, sonst wäre das Studium für mich nicht realisierbar gewesen.

Und wie soll es jetzt – nach dem Abschluss – für Sie weitergehen? Haben Sie konkrete (berufliche) Pläne?
Ich bin seit über 20 Jahren in der Immobilienbranche tätig und habe bereits während des Studiums eine spannende Aufgabe in einem internationalen Immobilienkonzern als Führungskraft angenommen. Einer meiner Hauptaufgaben ist die Organisationsentwicklung und die Digitalisierung in einer großen Immobilienverwaltung voranzutreiben, weshalb dieses Studium ein wesentlicher Faktor sowohl zur persönlichen, als auch zur beruflichen Weiterentwicklung war.

Lieber Herr Bayerl, das AIM und die FH Burgenland AIM wünschen Ihnen viel Erfolg! Zum Abschluss noch eine letzte Frage: Welchen Tipp können Sie persönlich unseren Studenten mit auf den Weg geben?
Die Entscheidung, ein Studium zu bewältigen und die Auswahl der Vertiefung sei gut zu überlegen, da die wissenschaftliche Auseinandersetzung und das Interesse an den einzelnen Modulen des Studierenden wesentlich sind um Fortschritte und Erfolge zu erzielen. Wie bereits zuvor erwähnt, müssen die Selbstorganisation, die Selbstdisziplin und die Konsequenz gegeben sein um ein Studium erfolgreich absolvieren zu können. Das Thema der Masterthesis muss wirklich, wirklich gut überlegt und recherchiert werden. Bereits im Exposé muss alles klar und machbar sein. Es steckt ein hoher zu investierender Zeitaufwand, viel Einsatz sowie Nachforschung dahinter und soll das wissenschaftlich Erlernte den gelungenen Abschluss durch die Thesis aufzeigen. Das tolle in der FH Burgenland AIM war für mich das wissenschaftlich Theoretische mit dem praktischen Nutzen in der Thesis zu verbinden. Die Sponsionsfeier im Schloss Esterhazy ist in einem wunderschönen Rahmen und lässt einem die intensive Zeit und das Versäumte in der Vergangenheit schnell vergessen. Also an alle Studierenden, es ist zu schaffen! Ich wünsche euch allen viel Glück und Erfolg beim Studieren.

Foto ©  Foto Tschank

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